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Wir bieten an der Jan-Wellem-Schule mit Hilfe eines Kooperationspartners Ergotherapie an. Interessenten wenden sich bitte an unser Sekretariat oder an die Klassenleitungen.
Die Jan-Wellem-Schule bietet in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf - Kinder - und Jugendgesundheitsdienst - eine motopädische Förderung für Kinder mit motorischen Entwicklungsverzögerungen an.
Elterninformation: Bitte sprechen Sie bei Bedarf die Klassenlehrerinnen/Klassenlehrer an.
Inhalte / Schwerpunkte der Förderung:
Mototherapie ist handlungsorientiert und arbeitet mit gezielten körper- und bewegungsbezogenen Interaktionen. Ebenso ist sie eine konfliktorientierte Behandlung. Die inhaltlichen Schwerpunkte sowie die Methoden orientieren sich an dem Entwicklungsstand und den Bedürfnissen des Einzelnen – dies auch in der Gruppenbehandlung. Ausgehend von ihren Stärken und Ressourcen werden die Kinder im Therapieverlauf zur eigen- aktiven Aufarbeitung ihrer Störungen und Beeinträchtigungen angeleitet. Mototherapie wird von „Staatlich geprüften/anerkannten MotopädInnen“ und „Staatlich geprüften MotopädInnen / MototherapeutInnen“ durchgeführt. Sie schließt in der Gesundheitsversorgung die Lücke zwischen Psychotherapie und Physiotherapie. Grundlage der Mototherapie ist die Einheit von Wahrnehmung, Motorik, Erleben und Handeln.
Eine mototherapeutische Förderung ist bei Kindern und Jugendlichen geboten, die aufgrund von Wahrnehmungs- und zugleich Bewegungsstörungen in ihrer körperlichen und psychischen Entwicklung und infolge dessen in ihrem gesamten Lern- und Sozialverhalten auffällig oder auch erheblich beeinträchtigt sind. Ausführliche Definition und Informationen finden sie unter www.motopaedie-verband.de
Indikationen sind:
Lern- und Verhaltensstörungen in Verbindung mit Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen
- Hyperaktivität / Hypoaktivität
- Aggressive, auto- aggressive und regressive Verhaltensweisen
- Konzentrationsstörungen
- Leistungsverweigerung und sozialer Rückzug
- Beeinträchtigungen in der Kontaktaufnahme, in der Kommunikation und im Ausdrucksverhalten
Wahrnehmungsstörungen
- Entwicklungsverzögerungen oder Störungen im kinästhetischen ( bewegungs- empfindenden ) taktilen , vestibulären ( gleichgewichts- empfindenden), visuellen und akustischem Bereich
- Störungen in der Handlungsplanung und -durchführung sowie in der Raum- und Zeitorientierung ( Dyspraxie )
- Beeinträchtigtes Empfinden und Erleben der eigenen Körperlichkeit sowie begrenzte oder gestörte Bewusstheit des eigenen Körpers
Bewegungsstörungen
- Entwicklungsverzögerungen und Störungen in der grob- und feinmotorischen Koordination
- Störungen der Bewegungskontrolle, Kraftdosierung, Gleichgewichtskontrolle/ Tonusregulation und der Ausdauer
- Störungen in der Visio- und Graphomotorik, Hand- und Fußgeschicklichkeit
- Verzögerung in der Seitigkeits- und Dominanzentwicklung
- Störungen oder Verzögerungen in der Sprach- und Sprechentwicklung bei gleichzeitigen senso- und psychomotorischen Störungen.
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